Das Beitragsbild habe ich das „3 Generationen Bild“ getauft. 2012 überquerten wir ganz allein die Grenze bei Palin, um nach Kambodscha einzureisen. Der Weg nach Anker Wat führte uns über Battambang. Eine Stadt, die lange mit den Grenzkonflikten mit Thailand und den Kämpfen der Khmer Rouge zu tun hatte. 2012 gab es hier nicht viel. Wir aßen Abends lecker in den kleinen Restaurants, wo sich ein paar weiße Backpacker trafen zum trinken und Chillen. Mehr war auch nicht los und ab ging es ins Bett.

Am nächsten Morgen ging es dann los nach Anker Wat mit dem Boot über einen kleinen Fluss über den Tonle Sap nach Siem Reap.

ES WAR BEEINDRUCKEND! WIR WERDEN ES WOHL NIE VERGESSEN!

Diese netten herzlichen Menschen, die uns zuwinkten aus ihren armseligen Behausungen, umringt von Müll und Dreck. Sie besitzen fast nichts, aber ihre Lebensfreude zog uns in den Bann. Man war verwirrt – auf der einen Seite diese Armut und auf der anderen Seite diese Lebensfreude und …. man kann es einfach nicht in Worte fassen. Sie waschen ihr Geschirr, sie putzen sich die Zähne, nutzen den Fluss für ihre Morgentoilette. Er stinkt, er ist verdreckt, kann keine 5cm weit schauen, aber der Fluss ist die Lebensader für diese Menschen.

Ich bin froh, diesen Trip gemacht zu haben, bevor die Massen an Touristen diesen Weg für sich finden und die Menschen aus Ihren Booten fotografieren wie Tiere im Zoo. Ganz ehrlich – so kam ich mir eigentlich auch vor“