Der Inle Lake in der Stadt Nyaung Shwe in Myanmar. Hier könnten sich die Geister scheiden.

Eine Art Retortenstadt – bestehend aus einem alten Stadtkern, der von lauter neuen Hotels bebaut wird. Aber schön ist es dort schon. Ausserhalb der Stadt findet man kleine Reisbauern, Zuckerrohrbauern und auch kleine Brennereien, die entweder Zucker oder Schnaps herstellen. Auf jeden Fall ist das Zeug sehr süß und lecker. Die Brauer sind wirklich unglaublich nett und reichen einen das süße Getränk gerne zum testen.

Wenn man zum Inle Lake fährt, will man natürlich auch den See befahren. Nur fängt hier das Dilemma an. Erstmal muss man einen Fahrer bekommen, der Englisch kann, selbst dann wird es schwierig. Die Fahrer habe eine Route, die sie Tag für Tag abfahren, um wahrscheinlich Ihre Provisionen von den einzelnen kleinen Fabriken zu bekommen. Wie eine Schautour, ein wenig wie im Zoo, kommt man sich vor. 

Man besucht eine Zigarrenproduktion, Schmuckwerkstätte, Schirmwerkstatt und wird fast nett genötigt, bis man was kauft. Unser Fahrer wurde erst gesprächig und grinste, als wir uns ein kleines Schmuckstück zulegten.

Zum Glück gehören auch ein einheimischer Markt und eine Pagode zur Tour und wenn man nett bettelt, dann knattert das Boot langsamer an den berühmten schwimmenden Gärten vom Inle Lake vorbei.

P.S. Die Trachten der Fischer, die Ihr alle immer wieder auf den Fotos im Internet findet, werden nicht mehr auf den hohen Seeplatou benutzt, sondern nur noch von den Dekofischern am Anfang der Bootstour. Schaut es Euch einfach in der angehängten Galerie an.